Internetzugang: Am liebsten von überall
Das Internet gehört zu den Medien, die in den letzten Jahren die Informationsbeschaffung und Kommunikation in unserer Gesellschaft am meisten geprägt haben – und das trotz der Tatsache, dass das World Wide Web erst seit gerade einmal 15 Jahren von einer größeren Anzahl von Privatpersonen genutzt wird.
Der Siegeszug des Internets zeigt sich auch am immer flexibleren Einsatz und an der allgemeinen Präsenz des Webs, die manchmal schon an eine Allgegenwärtigkeit erinnert.
Einen Schub erhält die Online-Nutzung derzeit durch den Boom des mobilen Internets bzw. des mobilen Internetzugangs. Mobiles Internet war vor wenigen Jahren ein Luxusgut für einige Geschäftsleute und so genannte ‚Early Adopters‘, also Menschen, die für die möglichst frühzeitige Nutzung einer neuen Technologie bereit sind, unverhältnismäßig hohe Preise in Kauf zu nehmen.
Doch seit ungefähr zwei Jahren hat sich eine Dynamik im Telekommunikationsmarkt entwickelt, die den mobilen Internetanschluss in ein Massenprodukt verwandelt hat. Hauptsächlich verantwortlich dafür ist die zwar verspätete, aber letztendlich erfolgreiche Einführung der Mobilfunktechnologie UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems). Erst mit UMTS wurden weitgehend standortunabhängige, drahtlose Internetverbindungen in Breitbandgeschwindigkeit für eine größere Anzahl von Menschen realisiert. Inzwischen ist die Funktechnik der dritten Generation (3G) nicht nur leistungsfähig sondern auch bezahlbar geworden. Sowohl bei der Geschwindigkeit als auch beim Preis kann sich UMTS inzwischen mit der etablierten Festnetz-Technologie DSL messen, was vor wenigen Jahren selbst Branchenkenner nicht für möglich gehalten hätten.
Ein Indikator für den Erfolg von Internetanschlüssen auf UMTS-Basis ist die Tatsache, dass Mobilfunkanbieter damit begonnen haben, UMTS Datentarife in ihre Empfehlungsprogramme aufzunehmen. So hat T-Mobile seit kurzem seine web’n’walk-Angebote ins hauseigene Programm für Freundschaftswerbung, ‚Empfehlen und Verdienen‘, mit aufgenommen.
Das setzt voraus, dass es bereits eine größere Anzahl an (zufriedenen) Nutzern gibt, die solche Produkte an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. T-Mobile belohnt solche Empfehlungen bei Vertragsabschluss mit 15,- bis 55,- Euro. Auch wenn Handy-Empfehlungen dank Sommerspecial noch bis Ende September bis zu 100,- Euro bringen, so zeigt die Aufnahme der UMTS Tarife doch ganz deutlich, dass Mobiles Internet dabei ist, in die Rolle eines etablierten und bewährten Produkts für den Massenmarkt hinein zu wachsen.
Verfasser dieses Gastbeitrags ist Petr Nemec vom UMTS Blog.




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